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Sehenswürdigkeiten

 

In dem Gebiet der Mikroregion Radbuza sind viele wichtige Bauten, die in der Barockzeit gebaut oder umgebaut wurden, zu finden (das Kloster in Chotěšov, die Kirche in Dobřany usw.). Der Charakter der meisten Sitze wurde allerdings von der sog. Volksarchitektur beeinflusst – ausgedehnte Bauernhöfe und kleine Landhäuser zusammen mit mächtigen Bäumen und Dorfteichen bildeten ein harmonisches Ganze, bis sie von der modernen Ära unempfindlich betroffen wurden.

Außer großen und relativ bekannten Bauten gibt es in der Region eine große Menge von kleineren Sehenswürdigkeiten – Kapellen, Passionssäulen, kleinen Denkmälern usw. Auch die beleben die Landschaft und bringen wertvolle Zeugenaussagen von unseren Vorfahren und verdienen wenigstens eine solche Beachtung wie Schlosser und Kirchen.

Eines von den traurigen Beispielen von der ungenügenden Sorge für das Kulturerbe ist das Schicksal der Wallfahrtskirche in Vrabina. Die Kreuzkirche wurde in den Jahren 1747-1756 von dem Chotěšov-Kloster erbaut und seit dieser Zeit nennt man Vrabina auch Kreuzberg. Die Kirche wurde aber am Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen. Sie wurde später in den Jahren 1859-1862 wiedergebaut, zusammen entstand auch ein Gasthaus. Vrabina wurde wieder zum Ziel vieler Umzüge sowohl von der näheren Umgebung als auch von den entfernten Städten und Dörfern. Im Jahr 1931 wurde an der Kirche ein Aussichtsturm erbaut. Seit der zweiten Hälfte der 60er Jahre siedelte in Vrabina, ähnlich wie in vielen anderen Denkmälern, die Tschechoslowakische Volksarmee. Diese Objekte verließ sie erst im Jahr 1995. Die Denkmäler blieben aber in einem schlechten Zustand. Fast drei Jahrzehnte, in denen hier die Soldaten wirkten, störten die Denkmäler nicht so viel wie einige Jahre, als sich niemand um diese Bauten kümmerte. Im Jahr 2003 befand sich das ganze Areal in einem Baufälligkeitszustand und die meisten Objekte sollten abgerissen werden. Für die Übereignung des Areals in eigenen Besitz interessierte sich jahrelang die Mikroregion Radbuza. Erst im Jahr 2004 wurde der Übereignungsvertrag unterschrieben. Die Mikroregion Radbuza – dank der gemeinsamen Kräfte aller beteiligten Gemeinden – reparierte den Aussichtsturm, die am 18. September 2004 wiedereröffnet wurde. Im Jahr 2005 wurde die zweite Rekonstruktion durchgeführt. Es wurden das Dach und der Eingang in die Kirche repariert und wurden zwei Räume über diesem Eingang errichtet. Heutzutage gehört der Kreuzberg der Stadt Stod, die ihn langfristig an die Mikroregion Radbuza vermietete.

Der Aussichtsturm ist der Öffentlichkeit von April bis Ende Oktober zugänglich und wird immer an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Jedes Jahr finden hier verschiedene Veranstaltungen wie zum Beispiel Hexenverbrennung auf dem Kreuzberg (30. April) oder Sommerfest (5. Juli) statt.