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Geschichte

 

Das Gebiet der Mikroregion wurde schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Zu den interessanten archäologischen Lokalitaten gehören zum Beispiel Hradec u Stoda, Dobřany Chotěšov oder Čelákovy.

Zu dem größeren Aufschwung kam es erst im Mittelalter, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Gründung des Prämonstratenserklosters in Chotěšov am Anfang des 13. Jahrhunderts. Die wichtigste Rolle in der Entwicklung der Region bis zur Zeit der Reformen von Josef II. spielten die Institutionen der Kirche. Im Jahr 1781 erließ Kaiser Josef II. ein Patent, auf dessen Grund viele Kloster aufgehoben wurden, wie zum Beispiel das Frauenprämonstratenserkloster in Chotěšov. Das Klostersvermögen wurde in den sog. religiösen Fond überführt, von dem das Chotěšov-Herrengut im Jahr 1822 von Graf Thurn-Taxis gekauft wurde. Als sein Besitz blieb es bis zur Bodenreform im Jahr 1925.

Im Verlauf der Jahrhunderte geschahen in der Landschaft unter dem Kreuzberg viele dramatische Ereignisse, die den hiesigen Menschen nichts Gutes brachten. In der Zeit von den Hussitenkriegen zog durch das Gebiet das Heer von Jan Žižka, das im Jahr 1421 das Chotěšov-Kloster eroberte und plünderte, ähnlich wie das Heer vom Feldherrn Mansfeld zwei Jahrhunderte später. Das Gebiet vermieden weitere Kriegskonflikte auch nicht, es ging um den Siebenjährigen Krieg in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und um den Zweiten Weltkrieg, während dessen im Jahr 1943 u.a. Dobřany bombardiert wurde.

Nach den Zweiten Weltkrieg wurde die Region von der Vertreibung der deutschen Bevolkerung und von der Kollektivierung betroffen. Auch der traditionelle Charakter der Städte und Dörfer wurde wegen den unempfindlichen Eingriffen in die historischen Bauten und wegen dem neuen Aufbau gestört. Die natürlichen Werte des Gebietes wurden leider auch von der landwirtschaftlichen und Fördertätigkeit betroffen.

Die Änderungen nach dem Jahr 1989 führten zu der Dämpfung der Montantätigkeit, was sich negativ in der Zahl der Arbeitsstellen widerspiegelte. An der anderen Seite kam es zur Belebung von anderen wirtschaftlichen Aktivitäten. Es wurde auch der Raum fur die Rekonstruktionen der Denkmäler und für die Pflege des Naturerbes geöffnet.