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Vstiš

 

KapleDer historische Teil der Gemeinde liegt etwa 400 m rechts vom Fluss Radbuza zwischen Chotěšov und Dobřany an dem Dnešice-Bach, das unter der Gemeinde in die Radbuza mündet.

Die erste historisch belegte Urkunde stammt aus 1243. Die uralten freien Höfe kamen schrittweise zum Besitz von Chotěšov-Kloster (1212–1271). Wegen ihrer Teilung entstanden die Bauernhöfe, die auf dem ausgedehnten Dorfplatz im Rund stehen. Den letzten freien Hof, der sich etwa 1 km südlich von der Gemeinde befand, kaufte der Klosterpropst Michael Kastl im Jahr 1668 und an dem Teil des Grundstücks am Bach ließ er 1670 einen Teich erbauen – heute der Kastelský-Teich. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der Nähe vom Teich eine Kohlengrube eröffnet. Die Förderung verlief in den Jahren 1893–1903. Dieser Teil der Gemeinde trägt bis heute den Namen Bayer-Grube (Bayerka).

Aus 1906 stammt die Kapelle auf dem Dorfplatz, wo zur Zeit Konzerte und Ausstellungen stattfinden. Die Stahlbetonbogenbrucke für Fußgänger über dem Fluss Radbuza ist aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. In den 60er Jahren kam es zu einer Regelung des Kastelský-Teichs. Zugleich wurde auch noch ein neuer Teich erbaut – der Neue Vstišský-Teich. Heutzutage zählt die Gemeinde 396 Einwohner.