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Honezovice

 

KapleDie Gemeinde befindet sich 7 km westlich von Stod. Sie liegt an dem Nedražice-Bach. Sie wird schon in der Kladruby-Urkunde aus dem Jahr 1115 erwähnt.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Dorf von der deutschen Bevölkerung, deren Nachkommen 1945 vertrieben wurden, besiedelt. Am Rande des Dorfes ist das Gebäude der Schule für die böhmische Minderheit aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zu finden.

Der ausgedehnte Dorfplatz umrahmen klassizistische Häuser. Viele davon haben interessante Eingangstore.

Inmitten des Dorfplatzes kann man die sechsseitige St.-Barbaras-Schrämmkapelle mit einem Schindeldach und einer Zwiebelkuppel finden. In der Gemeinde gibt es ein Geschäft.

Das nahe Dorf Hradišťany gehört zu den ältesten Gemeinden der Region Pilsen. Die Entstehung des Dorfes hängt wahrscheinlich mit der Gründung vom Kladruby-Kloster zusammen, zu dessen Herrengut sie jahrhundertlang gehörte.

Auf dem Dorfplatz in Hradišťany gibt es eine sechsseitige Kapelle der Jungfrau Maria mit einem kleinen Glockenturm (aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts). 1,5 km nordwestlich von dem Dorf wurden die Reste einer slawischen Burgstätte aus dem 10.–11. Jahrhundert gefunden.

Bei dem Aushebung der Untersuchungssonden wurden hier die Brüche der slawischen Keramik entdeckt.

Etwa 200 m von den Relikten der Burgstatte wurde ein Platz mit 12 Grabhügeln gefunden.

Hradišťany und Honezovice zählen zusammen 233 Einwohner.