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Holýšov

 

KostelDie Stadt Holýšov stellt ein Eingangstor in die Region Domažlice dar. Sie befindet sich auf dem Bergfuß von Hügeln Trný und Makový auf dem Ufer des Flusses Radbuza, an der Landstraße von Pilsen nach Domažlice, die weiter zu den einzelnen Grenzübergangen nach Bayern führt. Durch die Stadt führt die Eisenbahn Prag – Pilsen – Domažlice – Furth im Wald. Die Stadt ist verbunden mit der Landstraße I/26, die sich nach 18 km mit der Autobahn D5 Rozvadov – Prag verbindet. Die Umgebung von Holýšov wurde in der Mittelbronzezeit besiedelt, wie viele archäologische Funde der prähistorischen Grabhügel beweisen. Die einzelnen Funde stammen sogar aus der Neolitzeit – Spätsteinzeit. Das Dorf Holissouo trifft man zum ersten Mal in der vom Papst Gregor X. 1273 herausgegebenen Urkunde. Holýšov gehörte dem Chotěšov-Kloster-Herrengut und man vermutet, dass es ein Bestandteil dieses Guts schon bei der Gründung von Magnat Hroznata in dem ersten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts war. Die hiesige Landschaft ist voll von großen Wäldern. Zu den Naturmerkwürdigkeiten gehört das Gebiet Hradec-Felsen an dem Fluss Radbuza. Eine große Reihe von den gezeichneten Touristenwegen bietet eine Möglichkeit angenehm spazieren zu gehen oder die nähere oder entfernte Umgebung kennen zu lernen. Ein Bestandteil der Gemeinde ist auch ein kleines Dorf Dolní Kamenice mit den naheliegenden Wäldern und dem Teich.

Im Jahr 1960 bekam Holýšov das Stadtstatut und damit auch ein Stadtwappen. 1993 wurde das Stadtwappen in die heutige Form geändert. In der oberen Hälfte gibt es ein schwarzes Geweih auf dem goldenen Feld als Symbol des Begründers von dem Chotěšov-Kloster Hroznata und in dem unteren Teil gibt es ein gekreuztes silbernes Schwert mit einem silbernen Schlüssel auf dem blauen Feld als Symbol von Petrus und Paulus, den Paten von der Holýšov-Kirche.

Heutzutage zählt die Stadt 4 700 Einwohner. Den Bürgern stehen viele Sporteinrichtungen zur Verfügung. Sporthalle, Sauna, Tennisspielplätze, Turnhallen, Fitnesszentren, Fußballspielplatze, Winterstadion bieten eine gute Möglichkeit, wie man die Zeit mit dem Sport schön verbringen kann. Es gibt hier einige Restaurants, Unterkunftsmöglichkeiten, viele Geschäfte und weitere Dienstleistungen. Die Gesundheitspflege wird in der Poliklinikgesichert, wo sich die Praxen der Hausärzte und Spezialisten, Rehebilitationseinrichtung und Wasseheilanstalt befinden. In dem neu gebauten Haus mit dem Betreuungsdienst sichert man die Pflege um die älteren Bürger.

1994 wurde ein Gebietsplan, der die Zukunft der Stadt bis 2010 zeigt, vorbereitet. Die Stadt baute die vollständige Infrastruktur, die immer schrittweise erweitert wird . Zu dem Aufbau der neuen Einfamilienhäuser kommt es in der Lokalität Výhledy. 2004–2006 wurden 155 Wohnungen in der Siedlung Na Stráni fur die Burger und fur die Arbeitskrafte in die entstandenen Industriezonen I und II gebaut.

Von den bisherigen Industriefirmen wirkt in der Stadt SVA Holýšov. In der neu erbauten Industriezone I unternehmen heutzutage diese Firmen: EvoBus Bohemia - Produktion der Komponente für die Busse Mercedes und Setra, Wuppermann Kovotechnika – Metallproduktion, Tregamont – Elektroproduktion, Auto Volf (Škoda und Citroen), Kabelovna Kabex AG. – Produktion der Kabele, Behr Thermottronik czech.

2005 entstand in dem Areal der damaligen Kaserne die Industriezone II, in der schon heute diese Firmen wirken: INOVA REA, ICOM Transport, Betonárka Karel Lorenc, Palivo a uhli Čermak, Autodoprava Argman, OTEX-KOVO, SHK CZ und weitere..